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Acht Jugendliche engagieren sich für Sehnde: Neuer Kinder- und Jugendbeirat nimmt bald die Arbeit auf

  • Thomas
  • 8. Oktober 2026 um 00:03
  • 114 Mal gelesen
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  • 3 Minuten
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Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.

Acht engagierte Jugendliche stehen als neue Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirats (KiJuBe) der Stadt Sehnde fest. Eine Wahl wird in diesem Jahr nicht notwendig sein: Da sich weniger als 17 Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen ließen, werden alle acht Jugendlichen in den neuen Beirat berufen. Damit bekommt Sehnde nach einer zweijährigen Pause wieder einen Kinder- und Jugendbeirat.

Der Kinder- und Jugendbeirat ist ein wichtiges Gremium der Stadt Sehnde. Er beschäftigt sich mit Themen, die Kinder und Jugendliche in Sehnde und den Ortsteilen bewegen. Ziel ist es, ihre Interessen und Anliegen stärker in die Kommunalpolitik einzubringen und ihnen eine eigene Stimme bei der Gestaltung ihrer Stadt zu geben.

Acht Jugendliche, viele Ideen

Die neuen Mitglieder bringen unterschiedliche Interessen und Ideen mit.

Ailika Reimann, die bald 13 Jahre alt wird, möchte sich vor allem für ein gutes Miteinander einsetzen: „Mir ist das Miteinander wichtig und das möchte ich mit anderen gemeinsam fördern.“

Die 12-jährige Henny Frank möchte sich für mehr Orte zum Chillen einsetzen. Ihr Wunsch für Sehnde: „Sehnde soll eine Stadt sein, auf die man stolz ist und wo man was unternehmen kann.“

Auch der 12-jährige Fabian Hettling möchte seine Stadt mitgestalten. Er will sich für saubere Parks und mehr Freizeitmöglichkeiten einsetzen, „damit wir coole Orte zum Abhängen haben“.

Lenia Rathjen, ebenfalls 12 Jahre alt, möchte sich für mehr Angebote für Kinder einsetzen.

Die 14-jährige Alyssa Cheesman möchte, dass Kinder und Jugendliche stärker selbst mitbestimmen können, was sie in ihrer Stadt brauchen. „Ich will mich für Treffpunkte in den Ortsteilen von Sehnde einsetzen.“

Auch der 13-jährige Jan Ziegert möchte sich für mehr Freizeitangebote für Jugendliche engagieren.

Die 12-jährige Elisabeth Book möchte sich für die Verbesserung von Spielplätzen einsetzen.

Ida Frank ist 15 Jahre alt und interessiert sich besonders für nachhaltige Projekte. „Ich mag nachhaltige Mode und skate gerne. Ich möchte mich für mehr Sportmöglichkeiten für Jugendliche einsetzen.“

Beteiligung auch während der Pause

Der neue Beirat knüpft an die Arbeit des ersten Kinder- und Jugendbeirats der Stadt Sehnde an, der von 2022 bis 2024 aktiv war. Anschließend pausierte die Arbeit im Gremium für zwei Jahre, da das Interesse der jungen Menschen zunächst zu gering war.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stand in dieser Zeit jedoch nicht still. Die Kinder- und Jugendarbeit veranstaltete im Frühjahr 2025 und 2026 Zukunftswerkstätten „Rund 50 Jugendliche nahmen an dieser Methode teil und konnten so ihre Wünsche für ihre Stadt äußern“, berichtet Saskia Bartels-Wehrhahn, Sozialpädagogin im Kinder- und Jugendtreff. „Eine Gruppe von neun Jugendlichen hat in diesem Jahr die Arbeit aus der Zukunftswerkstatt sogar weitergeführt und mit unserer Unterstützung eine Mädchen*-Kleider-Tauschbörse organisiert. Davon haben sich nun auch drei Jugendliche für den Kinder- und Jugendbeirat aufstellen lassen.“

Die Zukunftswerkstätten zeigen damit, dass Beteiligung auch außerhalb des Beirats möglich ist – und dass aus Ideen konkrete Projekte entstehen können.

Auch Juliane Gorka, Sozialpädagogin im Kinder- und Jugendtreff, freut sich über das Engagement der Jugendlichen: „Wir freuen uns, dass sich dieses Jahr so viele Jugendliche engagieren wollen. Wir sind schon ganz gespannt auf die tollen Projekt- und Veranstaltungsideen.“

Start im November

Offiziell müssen alle Kandidatinnen und Kandidaten nun noch die Berufung annehmen. Bei der ersten konstituierenden Sitzung Ende November im Rathaus wird der neue Kinder- und Jugendbeirat gemeinsam mit der neuen Bürgermeisterin Daniela Busche offiziell seine Arbeit aufnehmen.

Dann können die acht Jugendlichen ihre Ideen einbringen, eigene Projekte anstoßen und sich dafür einsetzen, dass die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in Sehnde gehört werden.

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