Peiner Persönlichkeiten: Leon Kluth
-
Diana -
7. Dezember 2025 um 19:16 -
281 Mal gelesen -
0 Kommentare -
2 Minuten
Mehr zu diesem Audioangebot
Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.
In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Peiner Persönlichkeit Leon Kluth (instagram.com/martymckluth). Er hat zuletzt als Regisseur und Drehbuchautor seinen ersten Spielfilm "Baba Kush" beim Braunschweig International Film Festival vorgestellt und wurde für den Preis "Heimspiel" nominiert.
Made in Peine
Leon Kluth wurde am 2. Dezember 1992 im Klinikum Peine geboren und gehört zu der Generation junger deutscher Filmschaffender, die mit experimentellen Ansätzen auf sich aufmerksam machen. Sein Weg in die Filmwelt begann über die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, wo er Medienwissenschaften und Kommunikationsdesign studierte. Schon während des Studiums gründete er gemeinsam mit einem Kommilitonen eine eigene Produktionsfirma.
Erste Schritte im Filmgeschäft
2020 zog es Leon Kluth in die Medienstadt Köln, wo er das Filmhandwerk aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernte. Er arbeitete als Editor, Kameramann und Regieassistent. Parallel realisierte er auch eigene Projekte wie Kurzspielfilme, Musikvideos und Werbeproduktionen. 2024 ist Leon Kluth nach Berlin gezogen, wo er heute noch lebt.
Leon Kluth alias “Papa Damaskus”
Neben seiner filmischen Tätigkeit ist Leon Kluth auch als Illustrator aktiv. Unter dem Pseudonym „Papa Damaskus“ veröffentlicht er Zeichnungen und grafische Arbeiten (papadamaskus.com).
Erstlingswerk im Langfilmformat
Diese Vielseitigkeit prägt seinen ersten Spielfilm "Baba Kush"¹ , veröffentlicht 2024. Seine Arbeitsweise trennt nicht zwischen Gewerken, sondern durchdringt die Ebenen Regie, Drehbuch und Schnitt. Sein Spielfilmdebüt wurde unabhängig produziert und ohne Förderung finanziert. "Baba Kush" feierte Premiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen.
Das Setting des Films ist radikal reduziert: Zwei Jugendliche werden beim „Hotboxen“² von der Polizei erwischt und müssen eine Nacht in einer Telefonzelle verbringen. Und genau diese Enge in der Telefonzelle zwingt die Figuren zur Auseinandersetzung mit ihren Unsicherheiten und schafft für den Zuschauer eine besondere Nähe zu den Charakteren. Hier wird emotionale Tiefe mit minimalistischen Mitteln erzeugt.
Shoutout aus Peine an Leon
Leon Kluth (leonkluth.com) ist ein Filmemacher und visueller Erzähler, der nicht auf große Budgets angewiesen ist, um starke Geschichten zu erzählen. Sein Weg ist geprägt von Unabhängigkeit und handwerklicher Vielseitigkeit. Abschließend möchten wir sagen: Shoutout³ an Leon
Seine Stimme hört ihr bald bei uns im Radio!
¹Cannabis Sorte
²Cannabis in einem kleinen geschlossenen Raum konsumieren, sodass er sich mit Rauch füllt
³Shoutout: engl. für öffentliche Anerkennung