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„Kein Land für Niemand“ – ein besonderer Filmabend für Peine

  • Thomas
  • 29. Januar 2026 um 11:22
  • 811 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
  • 2 Minuten
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Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.

„Kein Land für Niemand“ – ein besonderer Filmabend für Peine

Bündnis für Toleranz zeigt Film über Flucht, Ankommen und Abschotten

Peine. Zu einem besonderen Filmabend lädt das Peiner Bündnis für Toleranz zusammen mit dem Verein für Patenschaften und Unterstützung von Geflüchteten, Familien für Familien e.V., und den Omas gegen Rechts Peine. Gezeigt wird „Kein Land für Niemand“ – ein aktueller und kritischer Kinofilm über die Erlebnisse von Geflüchteten und ihr Ankommen in Deutschland. An den Film schließt sich eine Diskussion mit Mitgliedern von Familien für Familien und Refugium e.V. (Braunschweig) über die Unterstützung und die Probleme von Geflüchteten in unserer Region an.

Der Filmabend findet statt am Dienstag, 10. Februar, Aula des Ratsgymnasiums Peine, Einlass 18 Uhr, Filmstart 19 Uhr. Neben Infoständen der Veranstalter, des Weltladens und anderer Initiativen gibt es einen Getränkeverkauf. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter freuen sich über Spenden.

Der Film trägt den Untertitel „Abschottung eines Einwanderungslandes“. Neben den Umständen der Flucht beleuchtet er auch die zunehmende Abschottung Europas und Deutschland gegen Menschen, die hier ein Leben in Sicherheit vor Krieg und Verfolgung suchen.

„Wir erleben eine gefährliche Entwicklung. Auch hier Peine spüren wir, dass Menschen anderer Herkunft sich immer weniger willkommen fühlen und für immer mehr Probleme verantwortlich gemacht werden. Viele, die hier bei uns Zuflucht gefunden haben, sich integrieren, Arbeit finden oder gern finden würden, fragen sich, wie sicher sie hier noch sind. Abschiebungen nach Afghanistan und möglicherweise bald auch nach Syrien stehen in Deutschland wieder auf der politischen Wunschliste. Wer hier regulär arbeiten will, hat viele Hürden zu überwinden“, sagt Henning Meyer, Sprecher des Bündnisses für Toleranz.

„Kein Land für Niemand” zeigt eine Rettungsmission im Mittelmeer, die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Dem stellt der Film die Abschottung Deutschlands gegenüber: Rechtextreme, fremdenfeindliche Parolen prägen die öffentliche Debatte. Flucht und Zuwanderung werden zunehmend kriminalisiert, humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Interviews mit Menschen aus Wissenschaft, Politik und Hilfsorganisationen gehen den Fragen nach: Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Deutschland, das sich immer weiter abschottet?

Henning Meyer verweist auf den von ihm mit gegründeten Verein Familien für Familien. „Der Verein zeigt nun schon seit über zehn Jahren: Es gibt Alternativen gegen Abschotten und Zurückweisen. Und die beginnen im Miteinander, nicht im Gegeneinander. Wie wir das Miteinander trotz mancher Probleme bei der Integration verstärken, darüber müssen wir sprechen. Dazu lädt der Film ein.“

Einen Vorgeschmack auf „Kein Land für Niemand“ gibt die Kurzfassung im Film-Trailer bei YouTube (

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