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  3. Celle

Blindgängerverdacht an der Itagstraße Bewohner müssen evakuiert werden

  • Thomas
  • 11. März 2026 um 17:55
  • 494 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
  • 2 Minuten
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Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.

CELLE. Unter den Gleisanlagen hat sich in Bahnhofsnähe / Höhe Itagstraße ein sogenannter

Blindgängerverdachtspunkt ergeben. Die geplante Sondierung ist für Sonntag, 29. März,

vorgesehen. In den frühen Morgenstunden werden die Bahn der

Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Sondierung beginnen.

Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, müssen die Einwohner im Radius von

rund einem Kilometer um die Gefahrenstelle bis 9 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen

und können voraussichtlich erst gegen Abend in den Bereich zurückkehren. Betroffen sind

davon rund 11.700 Menschen. Sämtliche Celler Hilfsorganisationen sind im Einsatz.

Entsprechende Hinweise sind am 29. März dem Rundfunk, Lautsprecherdurchsagen im

betroffenen Gebiet sowie der städtischen Homepage http://www.celle.de, den Social-MediaKanälen und dem städtischen WhatsApp-Kanal zu entnehmen. Die zentrale Koordinierung

liegt bei der Stadt Celle.

„Wir lassen natürlich niemanden mit der Situation alleine“, versichert Oberbürgermeister Dr.

Jörg Nigge. „Deshalb war es uns wichtig, alle Parameter im Vorfeld zu klären, die Organisation

auf sichere Füße zu stellen, um unsere Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig und vollumfassend

informieren zu können. Es besteht kein Anlass zur Sorge.“

Das Evakuierungsgebiet (siehe Karte) reicht im Norden bis zur Aller, im Osten bis zur

Hannoverschen Heerstraße und Landgestütstraße, im Süden bis zum Wilhelm-HeinichenRing sowie im Westen bis Rostocker und Wittestraße. Die Bahnhofstraße und die Neustadt

sind für den Verkehr gesperrt. Der Wilhelm-Heinichen-Ring ist frei und dient als

Umleitungsstrecke.

Für die Bevölkerung steht das Schulzentrum Burgstraße als Ausweichquartier zu Verfügung.

Dort ist ab 8 Uhr geöffnet. Die Mitnahme von Haustieren ist leider nicht möglich. Es besteht

Evakuierungspflicht. Viele werden sicherlich bei Freunden und Verwandten Unterschlupf

finden oder, da Osterferien sind, verreist sein. Für den Transport in die Notunterkunft werden

Evakuierungsbuslinien eingerichtet. Die Haltestellen sind: ZOB am Bahnhof, Nahkauf

Windmühlenstraße (Haltestelle „Spörckenstraße“), Hagebaumarkt (Haltestelle „Vor den

Fuhren“), Lauensteinplatz und Heeseplatz. Die Abfahrt beginnt ab 8 Uhr

Wer nur liegend oder zum Beispiel mit einem Rollstuhl befördert werden kann, wende sich bis

Donnerstag, 19. März, an die eigens bei der Stadtverwaltung eingerichtete „Transporthotline“

(0 51 41) 12 32 70. Dort wird dann die Abholung organisiert. Zusätzlich ist ab dem 16. März

montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter (0 51 41) 12 32 23 ein Bürgertelefon für

Fragen rund um die mögliche Evakuierung freigeschaltet. Am Wochenende ist die Hotline wie

folgt besetzt: Samstag, 28. März, von 8 bis 16 Uhr, Sonntag, 29. März, durchgehend. Fragen

können auch per E-Mail an evakuierung@celle.de gesendet werden.

Die Bombenentschärfung wird einige Stunden in Anspruch nehmen. Die Anwohnerinnen und

Anwohner werden in den Ausweichquartieren und über die oben genannten Kanäle informiert,

wann sie in ihre Wohnungen zurückkehren können.


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