1. Start & Community
    1. Dashboard
    2. Communitychat
    3. Team
    4. Forum
    5. Kalender
    6. Bugtracker
      1. Ticketübersicht
      2. Roadmap
  2. Radio & Inhalte
    1. Sendeplan
    2. Podcasts
    3. Was lief zuletzt?
    4. Artikel
    5. Kontakt zur Redaktion
    6. Fuhsi erklärt's
    7. Galerie
  3. Angebote & Services
    1. Marktplatz
    2. Shop
      1. Bestellungen
    3. Polizei News
    4. Hilfe & Fragen
  4. Mitmachen & Verein
    1. Bürger-Blogger:in werden
    2. Mitgliedsanträge
    3. Bewerbung
    4. Spenden
  • Anmelden
  • Mitmachen
  • Suche
Gifhorn
  • Alles
  • Gifhorn
  • Artikel
  • Seiten
  • Termine
  • Forum
  • Galerie
  • Hilfe
  • Tickets
  • Produkte
  • Fuhsi erklärt’s
  • Filebase-Eintrag
  • Marktplatz-Eintrag
  • Adressbuch
  • Aufgaben
  • Blog-Artikel
  • Bugtracker
  • Erweiterte Suche
  1. Artikel
  2. Pressemitteilung
  3. Gifhorn

Archäologischer Fund in der Gifhorner Innenstadt: Reste eines Knüppeldamms bei Bauarbeiten gefunden

  • Thomas
  • 26. März 2026 um 13:38
  • 460 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
  • 1 Minute
Mehr zu diesem Audioangebot

Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.

Aktuell lässt die Stadt Gifhorn ein neues Fundament für den Maibaum vor dem Rathaus herstellen. Was für den Fachbereich Tiefbau normalerweise eine Routineaufgabe ist, entpuppte

sich jüngst als ganz besonderes Projekt: Tatsächlich öffnet das etwa 2,3 x 2,0 m große und

circa 1,5 m tiefe Loch an der Ecke zwischen Cardenap und Marktplatz ein archäologisches

Fenster in die frühe Siedlungsgeschichte Gifhorns, denn in rund 1,10 m Tiefe kamen Reste

einer alten Straßenbefestigung – eines Knüppeldamms – zum Vorschein.

Eine vom Kreis- und Stadtarchäologen Dr. Ingo Eichfeld gemeinsam mit dem ehrenamtlichen

Bodendenkmalpfleger Heinz Gabriel durchgeführte Untersuchung ergab, dass der alte Weg

aus Rundhölzern bestand, die auf einer Packlage von faust- bis kindskopfgroßen Feldsteinen

aneinandergereiht waren. Die 9 bis 14 cm dicken Hölzer lagen im rechten Winkel zum Wegeverlauf. Da sich die Enden der Hölzer im Grabungsschnitt überlappten, muss der Weg eine

Breite von mehreren Metern gehabt haben. Aus älteren Beobachtungen ist bekannt, dass

sich der Knüppeldamm in Richtung Cardenapmühle und Steinweg fortsetzte. Einige schräg

liegende Hölzer im jetzt untersuchten Ausschnitt deuten zudem einen Abzweig in Richtung

der heutigen Kirche an.

Oberhalb der Rundhölzer befand sich eine rund 40 cm dicke schwarze Schicht, in die neben

weiteren Feldsteinen auch allerhand Siedlungsmüll wie Scherben, Hufeisen oder Tierknochen eingelagert war. Darüber lagen weitere Schutt- und Planierschichten. „In gewisser

Weise haben sich die Gifhorner auf ihrem Abfall hochgewohnt“, lacht Eichfeld. Die Archäologen freut es, denn die Funde erlauben eine vorläufige Datierung in die Zeit um 1500. „Möglicherweise lassen sich die Hölzer noch genauer datieren. Sie sind schon auf dem Weg ins Labor“, erklärt Gabriel.

Das Fundament wird derweil fertiggestellt. So freuen wir uns am 30. April auf ein ganz besonderes Maibaumaufstel

Abb.: Ingo Eichfeld bei der Dokumentation am Gifhorner Marktplatz (Foto: K. Hahn, Stadt

Gifhorn).

  • Vorheriger Artikel Winterdienst-Saison 2025/2026 Winter war echte Herausforderung – Deutlich mehr Streugut verbraucht
  • Nächster Artikel Gifhorn tanzt in den Mai – Party auf dem Marktplatz

Kategorien

  1. Top-Thema 9
  2. Allgemein 20
  3. Pressemitteilung 994
  4. Peine 450
  5. Gifhorn 21
  6. Sehnde 160
  7. Celle 163
  8. Salzgitter 56
  9. Veranstaltung 7
  10. Filter zurücksetzen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Kontakt
  3. Impressum
  4. Hilfe
  5. Nutzungsbedingungen