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  3. Gifhorn

Rückenwind für Initiative gegen Kinderarmut Volkswagen Belegschaft spendet 25 000 Euro an Gifhorner Kinderfonds

  • Thomas
  • 17. April 2026 um 11:23
  • 458 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
  • 2 Minuten
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Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.

Große Freude über eine große Spende beim Gifhorner Kinderfonds. Einen symbolischen

Scheck über 25.000 Euro nahmen heute Bürgermeister Matthias Nerlich und Holger Ploog im

Namen des Kinderfonds von Anja Lind und Susanne Preuk vom Volkswagen Betriebsrat sowie Anika Stappenbeck vom Personalwesen der Volkswagen AG entgegen. Das Geld fließt in

die 15 laufenden Projekte, mit denen der Kinderfonds gezielt Kita- und Ganztagsschulkinder

aus finanziell schwachen Familien in Gifhorn unterstützt. Weitere Informationen gibt es unter http://www.gifhorner-kinderfonds.de.

Unter dem Motto „Kleine Kinder – immer satt“ engagiert sich der Kinderfonds seit 2008 dafür, allen Kindern gleich gute Lebens- und Entwicklungsbedingungen und dadurch eine weitestgehende Chancengleichheit zu ermöglichen. Im Fokus stehen die Themen Ernährung, Bewegung, Bildung und soziale Teilhabe. Was mit einem Projekt zur Mittagessenunterstützung

in Kindertagesstätten anfing, ist heute ein vielfältiges, gemeinsam mit vielen Partnern getragenes Engagement. Die Volkswagen Belegschaft gehört zu den Förderern der ersten Stunde,

wofür sich die Vertreter des Kinderfonds heute mit herzlichen Worten bedankten.

Bewegen, Sehen, Prävention

Seit Gründung floss über eine Million Euro in die Projekte des Kinderfonds, die auf Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit angelegt sind. Was als Pilotprojekt erfolgreich erprobt ist, wird

oft an anderen Einrichtungen weitergeführt. So haben seit 2011 rund 1000 Kinder der 3. und

4. Klassen an „Kids auf Schwimmkurs“ teilgenommen und zum Teil sogar das Schwimmabzeichen in Silber erworben.

Ein weiteres Highlight-Projekt mit mehr als 11000 teilnehmenden Krippen- und Kita-Kindern

ist das „Sehscreening“. Es findet in Kooperation mit dem Augenoptiker Michael Hornig aus

Hankensbüttel und jungen Augenoptikern statt. Rund 15 Prozent der bislang getesteten Kinder zeigten Auffälligkeiten und erhielten eine Empfehlung zum Besuch beim Augenarzt. Fast
ein Viertel davon bekam vom Augenarzt eine Brille verschrieben.
Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase soll auch das Projekt „Ja – Nein – Stopp!“ in
Gifhorn eingeführt werden. Das interaktive Theaterprogramm ermutigt Kinder der 3. und 4.
Klassen, ihren eigenen Gefühlen Vertrauen zu schenken und leistet damit Prävention vor sexuellem Missbrauch.


Bildnachweis: Stadt Gifhorn

Freude bei der Spendenübergabe: (v.l.) Annette Hoffmann (Gifhorner Kinderfonds), Anja Lind (Volkswagen Betriebsrat), Holger Ploog (Gifhorner Kinderfonds), Annika
Stappenbeck (Volkswagen Personalwesen), Matthias Nerlich (Bürgermeister der Stadt Gifhorn und Schirmherr des Gifhorner Kinderfonds), Susanne Preuk (Volkswagen Betriebsrat

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