Spielplätze im Fokus: Hier ist viel in Bewegung – sowohl vor als auch hinter den Kulissen
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Thomas -
7. Mai 2026 um 13:09 -
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Mit steigenden Temperaturen und längeren Tagen zieht es wieder mehr Familien mit Kindern auf die Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet. Die Anlagen werden intensiv genutzt und sind ein wichtiger Treffpunkt für Bewegung, Begegnung und Freizeit.
Umso größer ist verständlicherweise der Unmut, wenn einzelne Spielgeräte vorübergehend gesperrt sind und der Spielwert eines Platzes dadurch nicht vollständig genutzt werden kann. Die Stadtverwaltung nimmt diese Rückmeldungen ernst und zeigt Verständnis für die Situation.
Im überwiegenden Teil der Fälle werden Spielgeräte aus verkehrssicherungstechnischen Gründen gesperrt. Häufig sind Materialermüdung und die intensive Nutzung die Ursachen, die eine vorübergehende Stilllegung erforderlich machen. Diese Sperrungen erfolgen ausschließlich zum Schutz und Wohl der Kinder.
Auch wenn einzelne Spielgeräte vorübergehend gesperrt sind, bieten die meisten Spielplätze weiterhin vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. In der Regel stehen mehrere Geräte zur Verfügung, sodass Kinder vor Ort weiterhin spielen, etwas entdecken und sich bewegen können.
Kleinere Reparaturen werden in der Regel kurzfristig durchgeführt und bleiben oft unbemerkt. Müssen jedoch größere Bauteile ersetzt werden, kann die Instandsetzung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Grundsätzlich wird dabei versucht, mit Originalersatzteilen zu arbeiten. Diese müssen bei den jeweiligen Herstellern angefragt und bestellt werden, wobei auch entsprechende Lieferzeiten zu berücksichtigen sind.
Gerade bei älteren Spielgeräten kann es jedoch vorkommen, dass Ersatzteile nicht mehr verfügbar sind oder Hersteller nicht mehr am Markt existieren. In solchen Fällen sind individuelle Lösungen erforderlich, die mitunter einen erhöhten Zeitaufwand bedeuten.
Sind Reparaturen nicht mehr wirtschaftlich, müssen Spielgeräte außer Betrieb genommen und durch neue ersetzt werden. Bis ein neues Gerät tatsächlich genutzt werden kann, sind mehrere Schritte erforderlich: Zunächst müssen die finanziellen Mittel gesichert werden. Es folgen die Auswahl eines geeigneten Geräts, die Ausschreibung und die Auftragsvergabe sowie die Abstimmung eines Montagetermins.
Nach dem Einbau sind unter anderem notwendige Abbindezeiten für Fundamente zu berücksichtigen. Anschließend erfolgt die Prüfung durch unabhängige Gutachter. Erst nach dieser Abnahme kann das neue Spielgerät für die Nutzung freigegeben werden.
Die Stadt hat den Zustand der Spielgeräte stets im Blick. Diese werden regelmäßig kontrolliert: alle zwei Wochen im Rahmen einer Sichtkontrolle, einmal im Quartal durch eine detaillierte Verschleißkontrolle sowie jährlich im Zuge einer umfassenden Hauptinspektion. Trotz dieser engmaschigen Prüfintervalle kann es dennoch vorkommen, dass Spielgeräte unvorhergesehen ausfallen und kurzfristig außer Betrieb genommen werden müssen.
Im gesamten Stadtgebiet stehen 53 Spiel- und Bolzplätze zur Verfügung. Die Anlagen bieten viel Abwechslung und laden dazu ein, auch einmal einen anderen Spielplatz als den gewohnten vor der eigenen Haustür zu besuchen und neue Spielorte zu entdecken.
In den kommenden Wochen werden auf insgesamt sechs Spielplätzen neue Spielgeräte freigegeben und damit das Angebot weiter verbessert:
• Spielplatz „Schladweg“ in Haimar: neue Spielgerätekombination
• Spielplatz „In der Wörth“ in Haimar: Erweiterung der vorhandenen Spielgerätekombination
• Spielplatz „Am Sportplatz“ in Evern: neue Reckanlage
• Spielplatz „Adolf-Kolping-Straße“ in Sehnde: neue Wippe
• Spielplatz „Friedrich-Ebert-Straße“ in Sehnde: neue Sandspielanlage
• Spielplatz „Pfarrgasse“ in Müllingen: neue Sitzkombination für Kinder
Die Inbetriebnahme der neuen Sandspielanlage auf dem Spielplatz „Friedrich-Ebert-Straße“ in Sehnde wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, denn hier sind neben der Endmontage der neuen Spielanlage noch Pflaster- und Steinsetzarbeiten auszuführen, bevor die Anlage vollständig freigegeben werden kann.
Darüber hinaus wird auch der Spielplatz „Käthe-Kollwitz-Straße“ in Sehnde in diesem Jahr mit einem besonderen Highlight wieder in Betrieb genommen.
Damit bleibt auf den Spielplätzen im Stadtgebiet weiterhin vieles in Bewegung – im wahrsten Sinne des Wortes.
So viel sei verraten: Das Warten lohnt sich.
Für Fragen und Anregungen steht Frau Katharina Wrede gerne zur Verfügung (05138 707 278, katharina.wrede@sehnde.de).