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  3. Peine

Stadt Peine startet Vorbereitungen für den Sally-Perel-Ta

  • Thomas
  • 10. Juli 2026 um 16:01
  • 705 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
  • 2 Minuten
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Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.

Die Stadt Peine hat die Vorbereitungen für den Sally-Perel-Tag aufgenommen. Ein

Workshop im Kreismuseum Peine brachte Vertreterinnen und Vertreter

verschiedener Einrichtungen zusammen, um die inhaltliche Ausrichtung des

künftigen Gedenk- und Aktionstages weiterzuentwickeln.

„Der Sally-Perel-Tag steht für eine lebendige Erinnerungskultur, die

Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet“, sagt Henrik Kühn, Amtsleiter für

Bildung und Kultur der Stadt Peine, „wir möchten gemeinsam mit verschiedenen

Einrichtungen ein Format schaffen, das Menschen jeden Alters erreicht und die

Themen Demokratie, Menschenrechte und Zivilcourage nachhaltig vermitteln. So

werden wir das kommende Jahr intensiv nutzen, um die Veranstaltung

gemeinsam vorzubereiten und weiterzuentwickeln.“

Gastgeberin des Workshops war Dr. Doreen Götzky, Leiterin des Kreismuseums

Peine. Neben der Verwaltung des städtischen Amtes für Bildung und Kultur

nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Wallschule Sally Perel, der

Stadtbücherei, des Stadtarchivs, der Stadtjugendpflege, des Kulturrings und des

Kreismuseums teil. Anna-Lisa Bister, Leiterin der Servicestelle Kultur des

Landkreises, moderierte die Veranstaltung. Gemeinsam wurde darüber beraten,

wie der Sally-Perel-Tag künftig ausgestaltet werden kann und welche

bestehenden Projekte und Angebote in das Veranstaltungsformat einfließen

können.

Den fachlichen Einstieg übernahmen Dr. Jens Binner mit einem Impulsvortrag

zum Thema „Gedenken und Gedenkkultur“ sowie Dr. Annika Wellmann mit

einem Einblick in die Erarbeitung eines Vermittlungsprogramms zum Thema Sally

Perel im Kreismuseum.

Im anschließenden Workshop entwickelten die Teilnehmenden erste Ideen für

die zukünftige Gestaltung des Sally-Perel-Tags. Diskutiert wurden unter anderem

mögliche Veranstaltungsformate, Kooperationen sowie ein gemeinsames

Erscheinungsbild einschließlich eines Logos„Erinnerungskultur lebt von der Vielfalt der Stimmen, Erfahrungen und

Perspektiven, die unterschiedliche Akteurinnen und Akteure einbringen“, betont

Dr. Götzky, „das Kreismuseum versteht sich als Ort des Erinnerns und des

Austauschs. Umso mehr freue ich mich, den Auftakt für diesen gemeinsamen

Entwicklungsprozess mit zu begleiten und zu gestalten.“

Der Sally-Perel-Tag wurde erstmals im Jahr 2023 im Rahmen der in Peine

ausgerichteten Jüdischen Kulturtage veranstaltet. Mit der geplanten Neuauflage

am 24. Mai 2028 soll das Format als eigenständiger Gedenk- und Aktionstag

weiterentwickelt und künftig im zweijährigen Rhythmus stattfinden. Das Datum

wurde bewusst gewählt: Am 24. Mai 1945 kehrte Sally Perel nach den Jahren der

Verfolgung und des Überlebens im Nationalsozialismus nach Peine zurück. Seine

Rückkehr markierte den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und steht zugleich

symbolisch für Erinnerung, Versöhnung und den Auftrag, die Geschichte für

nachfolgende Generationen lebendig zu halten.

„Die engagierten Beiträge aller Beteiligten zeigen, wie viel Potenzial in der

Zusammenarbeit unserer kulturellen und pädagogischen Einrichtungen steckt“,

freut sich Kühn und dankt insbesondere dem Landkreis für die wertvolle

Kooperation. Die Ergebnisse des Workshops sollen nun die Grundlage für die

weitere Planung bilden. Bis zur Veranstaltung im Mai 2028 werden die beteiligten

Einrichtungen die erarbeiteten Ideen weiter konkretisieren und gemeinsam

entwickeln. „So werden wir die Erinnerung an Sally Perel lebendig halten und

zugleich ein starkes Zeichen für Demokratie, Toleranz und gesellschaftlichen

Zusammenhalt setzen“, ist sich Kühn sicher

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