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Inbetriebnahme neuer E-Ladesäule am Rathaus – Ausbau der Ladeinfrastruktur geplant

  • Thomas
  • 18. März 2026 um 11:54
  • 338 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
  • 3 Minuten
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Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Bitte beachten Sie, dass bei einer automatisierten Sprachsynthese kleine Ungenauigkeiten in der Aussprache auftreten können.

Mit der Inbetriebnahme der neuen öffentlichen E-Ladesäule am Rathaus macht die Gemeinde Lengede einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität.

Die Elektromobilität gewinnt auch im ländlichen Raum immer mehr an Bedeutung und wird zunehmend zu einem wichtigen Standortfaktor. Die Gemeinde Lengede ist mit ihrem Unternehmerpark, Gewerbegebiet, Bahnhaltepunkten sowie verschiedenen Einkaufs- und Bildungsangeboten ein attraktiver Wohn- und Gewerbestandort mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Zu dieser gut ausgebauten Infrastruktur zählen mittlerweile auch einige Ladepunkte für E-Autos. „Der Ausbau einer öffentlichen E-Ladeinfrastruktur bietet Gemeinden zahlreiche Chancen – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich“, betont Bürgermeisterin Maren Kleinschmidt.

Die Gemeinde Lengede verfügt über ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz. Dennoch sind viele Bürgerinnen und Bürger auf das eigene Auto angewiesen. Dies betrifft vor allem Gemeinden in ländlichen Regionen. Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ermöglicht es auch Haushalten ohne private Lademöglichkeit, auf ein Elektroauto umzusteigen und somit die individuelle Mobilität vor Ort zu sichern. Neben dem Mobilitätsaspekt trägt die Ladeinfrastruktur zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Verkehrslärm bei, was insbesondere in Ortskernen und Wohngebieten spürbare Vorteile mit sich bringt. In Kombination mit regional erzeugtem Strom aus Photovoltaik, Wind- oder Biogasanlagen kann die Gemeinde zudem ihre Wertschöpfung vor Ort stärken und ihre Klimaschutzziele erreichen.

Das Bild zeigt in der Mitte die neue E-Ladesäule der Firma Be-charge. Sie ist schwarz und das Logo der Firma ist grün. im Hintergrund sind 2 vorbeifahrende Autos in schwarz und grau und ein weißes Haus zu sehen.

Inbetriebnahme der neuen E-Ladesäule am Rathaus Lengede

© Gemeinde Lengede

Auch wirtschaftlich gesehen ergeben sich positive Aspekte. Ladepunkte an zentralen Standorten erhöhen die Aufenthaltsdauer und stärken den lokalen Einzelhandel. Auch für Unternehmen wird ein Standort attraktiver, wenn eine moderne Ladeinfrastruktur vorhanden ist. Im Jahr 2024 hat die Gemeinde Lengede mit der Firma Be Charge eine Kooperationsvereinbarung zur Errichtung mehrerer E-Ladesäulen in den Ortschaften Lengede und Broistedt geschlossen. Neben der Ladesäule am Rathaus sind weitere Am Kreisel, nähe Einkaufszentrum, in Lengede und an der öffentlichen Zufahrt zu Café Sander in Broistedt vorgesehen. Weitere Ladesäulen befinden sich bereits am Ärztehaus Lengede und an der Park+Ride-Anlage in Broistedt.

Auch zukünftig plant die Gemeinde Lengede weitere Ladepunkte an geeigneten Standorten zu errichten. Hierzu wurde ein weiterer Gestattungsvertrags mit der Firma Wirelane Public 1 GmbH geschlossen. Die Firma plant E-Ladesäulen an der Park+Ride-Anlage in Woltwiesche, im Uetschenkamp in Klein Lafferde und im Meerackerring in Lengede aufzustellen. Die Herstellungskosten werden von den jeweiligen Firmen übernommen. Die Gemeinde Lengede erhält für die Bereitstellung der jeweiligen Einstellplätze einen jährlichen Pachtzins.

„Der schrittweise Ausbau der E-Ladeinfrastruktur ist damit ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum. Mit der neuen Ladesäule und den geplanten zusätzlichen Ladepunkten positioniert sich die Gemeinde Lengede als moderne und umweltbewusste Gemeinde, die aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität mitwirkt und für mehr Klimaschutz, Lebensqualität und Standortattraktivität einsteht“, stellt Bürgermeisterin Kleinschmidt abschließend fest.

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